PR und Marketing fürs kleine Budget
Die Namensgebung einer Firma ist der erste Schritt zum Aufbau einer Marke. Genauso haben auch Grosskonzerne wie Google oder Apple gestartet. Der Aufbau einer solchen Marke sollte kreativ, effektiv und konsequent sein. Und möglichst wenig Geld kosten. Doch wie erreicht man das? Startups, Kleinunternehmen und Vereine haben oft nur ein kleines Budget für Marketingmassnahmen. Trotzdem lohnt es sich, in diesem Bereich Geld zu investieren. Und so teuer wie man meint, ist es gar nicht. Drei Fragen an Kommunikationsdesigner Thomas Kupferschmied.
Was muss ein Startup beachten, wenn es eine Marke aktiv aufbauen will?
«Es gibt in der Neuropsychologie spannende Studien und Erkenntnisse, worauf es beim erfolgreichen Markenaufbau ankommt. Grundsätzlich gilt, dass die Wahrnehmung von Unternehmen, Dienstleistungen und Produkten auf dem Aussehen, dem Verhalten und der Sprache der Marke basiert. Oder in Fachbegriffen ausgedrückt: Auf dem Corporate Design, dem Corporate Behaviour und der Corporate Communication. Je besser diese drei Bereiche aufeinander abgestimmt sind, um so klarer entsteht bei der Zielgruppe ein Bild, das diese Marke von einer anderen unterscheidet. Und dieses «Abheben», dieses Herausschälen der Identität und der unternehmensspezifischen Besonderheiten ist in Zeiten des Überangebotes, in Zeiten der vergleichbaren Produkte und Dienstleistungen enorm wichtig.»
Wie professionell soll der Auftritt sein? Muss da tief in den Geldbeutel gegriffen werden?
«Der Auftritt sollte schon professionell sein, aber auch Startups können sich das meistens leisten, denn gerade sie profitieren am Anfang von einem Sympathie-Bonus. Sei es, dass Personen aus dem eigenen Umfeld und/oder professionelle Anbieter gratis oder zu reduzierten Preisen arbeiten. Und allzu extravagant muss es ja am Anfang gar nicht sein. Kleine Entscheidungen, die aber in sich zu einem stimmigen Resultat führen, machen schon viel aus. Zum Beispiel, in dem man Vorlagen macht und das Briefpapier immer gleich aussieht, alle Mitarbeitenden denselben E-Mail-Footer verwenden oder immer die gleiche Schrift gewählt wird.»
Was ist Ihr Tipp für ein Startup, das auf der Suche nach einem Namen ist?
«Die Namensfindung ist eine folgenreiche Marketingentscheidung. Wenn kein Profi hinzugezogen werden kann, setzt man sich am besten mit ganz viel verschiedenen Leuten zusammen, macht ein Brainstorming, sammelt Inputs und Vorschläge. Und dann gibt es natürlich noch ein paar Details zu beachten wie Einfachheit, Verständlichkeit, Merkbarkeit, Aussprechbarkeit und so weiter. Wichtig ist, dass man sich ausreichend Zeit nimmt für die Namensfindung und anschliessend auch gleich abklärt, ob der Name überhaupt verwendet werden darf.»
starterpack für Startups und KMU
Thomas Kupferschmied ist Kommunikationsdesigner. Für Startups, kleine KMU, NPOs und Vereine hat er ein attraktives StarterPack zusammengestellt. Dieses umfasst acht einzeln wählbare Module wie Corporate Design, Logo-Entwicklung, Geschäftspapiere, Werbe- oder PR-Texte, die eigene Website oder eine Angebots-Broschüre. Für mehr Informationen: www.starterpack.ch
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